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Konzept für die kommunale Jugendarbeit der Gemeinde Hagen im Bremischen und des damit verbundenen Personalbedarfs

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Bemerkung

Die Jugendpflegerin Martina Feldmann-Bienhoff erläutert den Ausschussmitgliedern in Kürze die wesentlichen Punkte des Konzeptes und weist darauf hin, dass insbesondere der Bereich „Medienbildung, demokratische Bildung und internationale Jugendbegegnung“ einen hohen Stellenwert haben sollten und dies auch personell ausgestattet werden muss.
Ausschussvorsitzender Leo Mahler bezeichnet das Konzept als sehr gelungen und wird seine Anmerkungen im Einzelnen noch äußern.
Beratendes Mitglied Ulrike Tönjes bittet darum, noch einmal zu erläutern, welche Räumlichkeiten der Jugendpflege zur Verfügung stehen und wo Jugendarbeit stattfindet.
Jugendpflegerin Martina Feldmann-Bienhoff erklärt, dass es neben dem Jugi in Hagen im Sommer in Sandstedt ein Treff am Hafen gibt. In Uthlede gibt es im Gemeindehaus ein Treff, in Wulsbüttel im Sommer die Hütte an der „Alten Schule“ und im Winter die Räume der Kirchengemeinde. Derzeit gibt es in Bramstedt keine feste Gruppe. Allerdings reagiert die Jugendpflege bedarfsgerecht und wird, wenn Anfragen sind, auch entsprechende Angebote unterbreiten.
Beratendes Mitglied Ulrike Tönjes merkt an, dass es in Wittstedt das Dorfgemeinschaftshaus gibt und auch dort viele Kinder und Jugendliche beheimatet sind und schlägt vor, dass auch die Jugendpflege hier tätig wird.
Jugendpflegerin Martina Feldmann-Bienhoff erklärt, dass dies selbstverständlich im Bedarfsfall erfolgt.
Beratendes Mitglied Ulrike Tönjes bittet darum, dass die Jugendpflege noch einmal Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen Kontakt aufnimmt, um zu klären, ob ein solches Angebot gewünscht wird.
Ausschussvorsitzender Leo Mahler gibt seine Ergänzungen zum Konzept. Er weist darauf hin, dass Grundlage SGB VIII ist und die Vereinbarung mit dem Landkreis Cuxhaven, hier der § 4 Abs. 1. Er hält es für sinnvoll, dies im Konzept noch einmal ausführlicher darzustellen.
Darüber hinaus bittet er, dass die Begrifflichkeiten korrigiert werden. Die Gemeinde Bramstedt ist eine Ortschaft. Dies müsste im Konzept entsprechend durchgängig angepasst werden.
Unter 7.1 des Konzeptes wird die offene Jugendarbeit beschrieben. Er schlägt vor, dies evtl. zu konkretisieren und mit Beispielen zu hinterlegen. Außerdem macht er den Vorschlag, eine Fortschreibung des Konzeptes mit einer Evaluation nach drei Jahren festzuschreiben. Er schlägt vor, das Konzept zu beschließen und den Punkt 7. 1 des Konzeptes entsprechend zu ergänzen. Ggf. könnte auch mit einer Anlage gearbeitet werden.
Ausschussmitglied Udo Allmers betont, dass auch aus seiner Sicht hier ein gutes Konzept vorgelegt wurde und er sich mit der zusätzlichen halben Stelle einverstanden erklärt.
Ausschussmitglied Karen Lingner-Bahr erklärt für die Fraktion Bündnis90/Die Grünen, dass sie sich ebenfalls diesem Vorschlag der Aufstockung um eine halbe Stelle und dem vorgetragenen Konzept der Jugendpflege anschließen kann.
Ausschussvorsitzender Leo Mahler schlägt vor, das Konzept zu beschließen mit der Ergänzung, dass eine Evaluation nach drei Jahren erfolgen sollte.
Die von ihm vorgeschlagene Ergänzung und Punkt 7.1 wird von der Jugendpflegerin Martina Feldmann-Bienhoff kritisch gesehen, da sie eine Konkretisierung vor dem Hintergrund der Offenheit bewusst nicht gemacht hat.
Ausschussmitglied Karen Lingner-Bahr schlägt vor, statt dieser Konkretisierung einen jährlichen Bericht im Kinder- und Jugendausschuss über die offene und aufsuchende Jugendarbeit zu beschließen.
Der Kinder- und Jugendausschuss empfiehlt dem Verwaltungsausschuss und dem Rat folgenden Beschluss zu fassen:
Das beigefügte Konzept der Jugendpflege wird beschlossen. Das Konzept wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben. Eine Evaluation des Konzeptes erfolgt nach drei Jahren und es wird ein jährlicher Bericht über die offene und aufsuchende Jugendarbeit durch die Jugendpflege im Kinder- und Jugendausschuss gegeben.
Ferner wird eine personelle Aufstockung um 0,5 Stellenanteile für einen Sozialarbeiter beschlossen. Die Kosten für eine halbe Stelle belaufen sich auf rund 32.000 € (Arbeitgeberbrutto).

Sitzung

Organisation Kinder- und Jugendausschuss

Nummer 2/2021-2026

Datum Dienstag, 18. Januar 2022

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Vorlage

Nummer 59/2021-2026

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